|
win2000
|
Änderungen an der Architektur Nicht nur für den Server, sondern auch für die Workstation wichtig sind die Änderungen an der Systemarchitektur. Da wären zunächst einmal die bereits erwähnten Features Windows File Protection, das überschriebene Systemdateien erkennt und wieder durch die Originaldateien ersetzt, und Driver Signing, das auf Wunsch nur zertifizierte Treiber ins System lässt oder zumindest angesichts nicht zertifizierter Treiber vor deren Installation warnt. Außerdem neu ist Kernel-Mode Write Protection. Hierbei schützt Windows 2000 jeden Teil des Betriebssystems, indem Code-Seiten, Kernel- und Device=Treiber schreibgeschützt werden. Bei NT 4.0 gilt dieser Schutz nur für Programme im User-Mode und für Bibliotheken (*.dll). Da er nun auch auf den Kernel-Mode ausgedehnt ist, können beispielsweise fehlerhafte Treiber nicht fremde Speicherbereiche überschreiben. Auch an die Treiberprogrammierer hat Microsoft gedacht. So stellt Windows 2000 einige Hilfsmittel zur Verfügung, die beim Aufdecken von Fehlern helfen. Ein Beispiel ist Pool Tagging in Zusammenarbeit mit Guard Pages, die den Speicherpool eines Treibers künstlich begrenzen und zu einem Systemcrash führen, falls der Treiber die ihm auferlegten Grenzen überschreibt. Dieser Fehler ist sonst kaum aufzuspüren und tritt nur nach langer Betriebszeit auf. Ein weitere Entwicklerhilfe ist der Driver Verifier, der Kernei-Mode-Treiber auf verschiedene potenzielle Fehler untersucht. Beim Driver Verifier selbst handelt es sich um fest eingebaute Kernei-Routinen, die sich über das Frontend verifier.exe konfigurieren lassen. Dieses ruft man im cmd-Fenster auf.
[ Lesezeichen setzen
(IE)
|| Netscape Benutzer drücken STRG + D ] Copyright © 2003 Rabbit Hardware GmbH - Verantwortlich: Peter Otto - Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Weiterverbreitung nur mit Genehmigung - Weitere Informationen finden Sie in unserem Impressum. |