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win2000
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Strom sparen Bei Notebooks gilt es, die vorhandene Akkuladung so effektiv wie möglich auszunutzen. Windows NT verzichtet ganz auf jegliches Stromspar-Feature - für viele Anwender das ausschlaggebende Kriterium, auf NT zu verzichten. Windows 98 kann hier mit den wichtigsten Features aufwarten, ganz neue Technologien wie ACPI (Advanced Configuration and Power Interface) liegen aber auch unter Windows 98 brach. Neben dem Standard APM kann Windows 2000 nun auch ACPI und ermöglicht damit, dass Soft- und Hardware noch genauere Absprachen hinsichtlich der möglichen und erlaubten Stromspar-Features treffen. ACPI-fähige Hardware sendet beispielsweise eine Nachricht an ACPIfähige Software, dass das System derzeit mit Batterie läuft und so stromfressende Hintergrunddienste wie Virenscannen auf der Festplatte oder das Indizieren von Office-Dokumenten während CPUIdle-Zeiten unterbleiben sollen. Andererseits kann beispielsweise ein Präsentationsprogramm die Hardware darauf hinweisen, dass es derzeit sehr unpassend wäre, wenn das Display ausgeschaltet werden würde. Der Bootvorgang von Windows 2000 läuft zwar um einiges flotter ab als der von Windows NT 4.0, aber für eine kurze Präsentation am Messestand immer noch viel zu langsam. Windows 2000 bietet hier zwei verschiedene »Koma«Level, aus denen es unterschiedlich schnell erwacht. Die Methode zum Express-Start nennt sich Suspend-Mode. Dabei handelt es sich um einen Tiefschlaf; das System benötigt nur minimale Ressourcen. Windows 2000 ist dann zwar in wenigen Sekunden wieder hellwach, es ist dabei aber zu beachten, dass das System sehr wohl Strom verbraucht - beispielsweise für die Refresh-Zyklen des RAM. Ein voller Akku hält ein durchschnittliches System gerade einmal vier Tage im Suspend-Mode, dann droht bereits Datenverlust. Die andere Methode nennt sich Hibernate-Modus. Hierbei schreibt Windows 2000 beim »Hibernating« den RAMInhalt und den Status-Quo der CPURegister auf die Festplatte. Wenn der Anwender das Notebook wieder benötigt, muss Windows 2000 nicht neu booten, sondern der zuvor gesicherte Speicherinhalt wird von der Festplatte ins RAM kopiert und Windows 2000 arbeitet wieder. Das alles geht nicht ganz so schnell wie beim Suspend-Mode, aber immer noch wesentlich flotter als ein normaler Bootvorgang. Da das System im Hibernate-Modus keine RAMInhalte am Leben halten muss, ist auch kein Strom dafür nötig. Hibernating ist im Rahmen der On-Now-Strategie von Microsoft auch auf Desktop-PCs von wesentlicher Bedeutung. [ weiter ]
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