Das Verhalten von Windows 2000 bei der Replikation läßt
sich sehr genau konfigurieren, insbesondere für die
standortübergreifende Replikation.
Dabei ist allerdings zu beachten, dass bei einer Reihe von
Konfigurationsschritten der KCC (Knowledge Consistency Checker),
der die Replikationstopologie von Windows 2000 automatisch
erzeugt, deaktiviert wird oder zumindest für die angepaßten
Verbindungen zwischen Domänencontrollern nicht mehr arbeitet.
Um das Verhalten von Windows 2000 bei der Replikation
zwischen zwei Standorten exakt zu konfigurieren, paßt man die
Verbindungsobjekte zwischen den Standorten über das Programm
Active Directory-Standorte und -Dienste an. Die
Verbindungsobjekte - nicht zu verwechseln mit den ebenfalls an
dieser Stelle zu konfigurierenden Standortverknüpfungen -
finden sich unterhalb der Server im Container NTDS Settings. Bei
den Eigenschaften dieser Objekte gibt es die Option Zeitplan
ändern. Wird sie ausgewählt, ist für jeden im Dialogfeld
dargestellten Zeitraum einstellbar, wie oft repliziert werden
soll. Eine noch exaktere Steuerung ist Über ADSI Edit möglich.
Dort können Sie für jedes Intervall von 15 Minuten festlegen,
ob repliziert werden soll oder nicht.
Falls eine Anpassung des Replikationszeitplans für ein
Verbindungsobjekt erfolgt, wird für dieses Objekt kein
Verbindungszeitplan durch den KCC erzeugt. In der Regel ist es
ausreichend, dem KCC die Replikationsfrequenz vorzugeben und
gegebenenfalls noch Zeiträume von der Replikation
auszuschließen. Damit läßt sich in den meisten Situationen
das Aufkommen und die Verteilung der Replikationslast im
Netzwerk ausreichend differenziert steuern.
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